Juli 2025: Was die Wirtschaftslage für Jobs in Banken & Versicherungen wirklich bedeutet
Die Bundesbank hat’s auf den Punkt gebracht: Die deutsche Wirtschaft dümpelt vor sich hin. Aber für alle im Finanzsektor heißt das nicht einfach abwarten – sondern sich neu aufstellen.
Arbeitsmarkt: Oberflächlich stabil, unter der Haube brodelt’s
Die Zahlen sehen erstmal entspannt aus, aber dahinter tut sich einiges:
Industrie blutet aus: -2% Jobs in einem Jahr bedeutet weniger Firmenkunden und mehr Sanierungsgeschäft
Gesundheit boomt: +2,5% Wachstum bringt neue Chancen für Versicherungsprodukte rund um Pflege und Gesundheit
Das ifo-Barometer zeigt: Viele Unternehmen planen Stellenabbau
Was das für dich bedeutet: Du wirst weniger klassische Wachstumsjobs finden, dafür mehr Bedarf an cleverer Beratung, Risikomanagement und neuen Produktideen. Personalchefs suchen nicht mehr die Masse, sondern gezielt die richtigen Leute für Schlüsselpositionen.
Strukturwandel: Das Spiel wird neu gemischt
Wirtschaft stagniert, Bau schwächelt, Export kämpft mit Zöllen und Konkurrenzdruck
Trotz schwacher Konjunktur: Fachkräfte bleiben Mangelware
Deutsche Lohnkosten steigen schneller als im EU-Schnitt – Druck auf Effizienz und Automatisierung steigt
Deine Karriere-Chancen: Die Nachfrage explodiert bei digitalen, regulatorischen und analytischen Skills – von ESG-Compliance bis hin zu KI-gestützter Risikoanalyse. Standard-Backoffice wird weiter wegautomatisiert.
Wo’s wächst: Nachhaltige Finanzierung, digitale Vertriebswege, Cybersecurity, Gesundheits- und Pflegeversicherung.
Der Knackpunkt: Chance im Chaos
Hier wird’s paradox: Unternehmen sparen, aber für kritische Rollen in Risk, Transformation, Digitalisierung und Produktentwicklung zahlen sie trotzdem gut.
Wer Schnittstellenkompetenzen hat (Finance + IT, Risk + ESG, Versicherungsmathematik + KI), wird zum Goldstandard.
Mein Take:
Die Karrierechancen verschwinden nicht – sie verschieben sich nur. Ob Bank oder Versicherung: 2025 geht’s nicht um die Anzahl der Jobs, sondern darum, ob deine Skills strategisch passen.
Frage an euch: Wo seht ihr die größten Personalverschiebungen – im Privatkundengeschäft, bei Firmenkunden oder in den Zentralbereichen?